Ich bin ...

Johannes "Joe" Börnert, 1981 in Dresden geboren, im Schwabenländle aufgewachsen. Mit meiner Frau und meinen Kindern wohne ich auf der schönen Ostalb in Schwäbisch Gmünd.  

Berufe

Zunächst habe ich Kfz-Mechaniker gelernt, habe mich danach an der Evangelischen Missionsschule Unterweissach zum Jugendreferenten und Diakon ausbilden lassen. Danach war ich Prediger im Evangelischen Gemeinschaftsverband Württemberg (die Apis) in Obersulm und Öhringen. 2015 kam ich als Jugendreferent auf den Schönblick nach Schwäbisch Gmünd. Seit 2019 leite ich als Pastor die Evangelische Gemeinde Schönblick. 

Meine Leidenschaft ...

Kochen, Grillen und Genießen. Ich genieße leckeres Essen, guten Wein, ein kühles Bierchen und vieles mehr. Das alles am liebsten mit lieben Menschen um mich herum. Zudem verbringe ich gerne Zeit in der wunderbaren Natur mit Gott, mit Bewegung, mit meiner Kamera, mit meinem Bike, unserem Bully und vor allem mit meinen vier Mädels. 

Am liebsten koche ich ...

Wild aus der Region, frischen Fisch und Gemüse vom Markt, Kräuter der Saison, spannende Gewürze, Schwäbisch, Mediterran, Orientalisch und Asiatisch. Dabei ist mir Frische, Nachhaltigkeit, Herstellung, Verarbeitung und Haltung von Tier und Regionalität ein wichtiger Aspekt, sowie echte leidenschaftliche Handarbeit und Kunst beim Kochen.  


Hobbykoch und Pastor 

Mein Hobby und mein Beruf lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Genuss und Glaube - Essen und Gott, sind für mich nicht zu trennen. Dabei sind mir einige Impulse wichtig:   

Gottes Freundlichkeit entdecken und hervorheben 

Im Essen, Kochen, Grillen, Zubereiten, Anrichten und Genießen entdecke ich Gottes Freundlichkeit. Mein Motto stammt aus der Bibel: „Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist! (Psalm 34,9). Gott zeigt mir durch Geschmacksvielfalt und Geschmacksexplosionen seine kreative und vielfältige Freundlichkeit. Im Geschmack und Genuss begegne ich den lebendigen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Mit meinen Kochversuchen möchte nicht mein Können beweisen, sondern auf Gottes Freundlichkeit verweisen, sie auf den Teller bringen und andere Menschen dafür begeistern.  

Beschenkt, aber nicht selbstverständlich

Es ist nicht selbstverständlich, dass wir jeden Tag zu Essen haben. Leider gibt es in dieser Welt soviel Hungersnot, auch bei uns in Deutschland! Das sollte uns, die wir so reich gefüllte Kühlschränke und Regale haben, mehr und mehr achtsamer und dankbar werden lassen. Es macht mich traurig, wieviele Lebensmittel in unserem Land weggeworfen und entsorgt werden. Ich möchte dafür sensibilisieren, was und wie wir essen: Genießen mit Achtsamkeit, mit Bewusstsein und mit einer dankbaren Haltung gegenüber Gott, unserem Geber und Schöpfer. 

Vorgeschmack auf den Himmel

Gott lässt mich mit einem leckeren Essen einen Türspalt seine Wirklichkeit erleben und schmecken: Ein Stück Himmel auf Erden, kleiner Vorgeschmack auf den Himmel. Dabei frage ich: Wie wird das erst sein, wenn wir im Himmel essen und genießen!? Ultra-Umami-Krass ... doch wahrscheinlich wird dieser Ausdruck bei Weitem nicht reichen!

Genuss ist Spiritualität

Kochen und Genuss ist für mich mehr als nur „Nahrung“, sondern gelebte und erlebte Spiritualität; nämlich unmittelbare Begegnung mit dem lebendigen Gott. Die Entfaltung der Aromen, die ich mit allen Sinnen beim Kochen und Essen wahrnehme und empfange: „Es gibt für den Menschen nichts Besseres als essen und trinken und genießen, was er sich erarbeitet hat. Doch dieses Glück hängt nicht von ihm selbst ab: Es ist ein Geschenk Gottes.“ (Prediger 2,24)

Genuss und Essen verbindet

Essen verbindet und bringt Menschen zusammen. Wie schön ist es, miteinander Gottes Freundlichkeiten zu entdecken, zu erleben und zu feiern. Jesus selbst hat Tischgemeinschaft und Gastfreundschaft gelebt. Bei jedem Tischgebet vor dem Essen, danke ich nicht nur Gott für das Essen, sondern bin mir auch bewusst, dass Jesus selbst mit zu Tisch sitzt und live dabei ist!